PETER HAHN | FOTOGRAFIE | FOTOBLUES.NET

PHNOM PENH

Im April 1975 passierte das Unglaubliche. Die Roten Khmer vertrieben innerhalb von 3 Tagen fast die gesamte Bevölkerung. Zurück blieb eine Geisterstadt. Aus den Stadtbewohnern sollten nach Pol Pot, dem Bruder Nummer Eins, Reisbauern werden. Ziel war es, alle Klassenunterschiede zu beseitigen. Auch das Geld wurde abgeschafft. Die Schreckensherrschaft von Angkar - der Organisation - endete 1979.

Abstand

Die Unbekannte. Noch besitzt die Stadt einen unverwechselbaren Charme. Noch ist sie nicht mit Hochhäusern verbaut. Noch nicht in der Hand von Touristen. Auffallend das Verkehrsgewusel, wo rüde fahrende SUVs die Motodups und TukTuks abdrängen. Die den Verkehr regelnden Polizisten werden scheinbar ignoriert. Ein besonderer Mikrokosmos die schrillen Märkte, großartig die Art-Deco-Architektur des Psah Thmei.