PETER HAHN | FOTOGRAFIE | FOTOBLUES.NET

BALI

Der devisenbringende Tourismus bedroht die eigenständige kulturelle Identität Balis. Zunehmend regeln Fremde und Wirtschaftsimmigranten diesen Betrieb. Aber noch dominiert die entspannte Atmosphäre und die Ritualisierung des Lebens den Alltag. Noch gibt es 5000 Tanz- und Gamelangruppen, die mit ihren Gongs und Xylophonen die uralte Kultur Balis lebendig erscheinen lassen.

Abstand

Bali wurde von Nehru als der "Morgen der Welt" bezeichnet. Die hinduistischen Bewohner sehen ihre Insel sogar als Zentrum des Universums, wo die Götter wohnen. Ihre Glaubenswelt besteht aus Magie und Zauberei. Allgegenwärtig sind farbenprächtige Rituale, Feste und Zeremonien für die Götter. Jährlich werden 20.000 t Blumen und 36.000 t Kokosblätter für Opfergaben verbraucht.